Weimar zwischen Geschichte und Gegenwart

Die Stadt Weimar blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, doch heute wollen wir uns dem Weimar der Gegenwart widmen.Weimar war zwar nicht Geburtsstadt, aber dennoch Heimat zwei sehr berühmter deutscher Dichter, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, der zudem auch Philosoph und Dramatiker war.Ihnen zu Ehren, ließ die Stadt Weimar im Jahr 1857 das „Goethe und Schiller Denkmal“ errichten. Ebenso wurden die Wohnhäuser von Goethe und Schiller zu Museen umgewandelt und können heute besichtigt werden.In Weimar befindet sich seit 1896 auch das Nietzsche-Archiv, welches sich der Herausgabe, Erschließung und Archivierung von Dokumenten des berühmten Philosophen Friedrich Nietzsche kümmert.

Im Stadtschloss von Weimar, früher Residenz der Weimarer Fürsten, ist seit 1923 ein Museum untergebracht wo unter anderem Werke von Albrecht Dürer ausgestellt sind. Das bedeutendste Theater Weimars ist im Nationalmuseum untergebracht.Traurige Bekanntheit erlangte Weimar durch das Konzentrations- und Arbeitslager „Buchenwald“ welches von 1937 bis 1945 von den Nationalsozialisten genutzt wurde.Nach dem zweiten Weltkrieg nutzten die Sowjets das Lager noch bis 1950.

Heute ist Buchenwald eine Gedenkstätte.Jedes Jahr am zweiten Oktoberwochende findet der „Weimarer Zwiebelmarkt“ statt, dessen Tradition bis ins Jahr 1653 zurückreicht. Auf unzähligen Bühnen spielen über 500 Künstler ihr Programm ab und ca. 500 Stände laden zum Essen und trinken ein.Zum Erholen innerhalb der Stadt ist der Park an der Ilm bestens geeignet. Er wird auch die grüne Lunge der Stadt genannt.

Auf über 40 Hektar kann hier ganz gemütlich entspannt werden oder das römische Haus, eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten besucht werden.Aufgrund des großen kulturellen Angebots in Weimar fällt bei der Übernachtung in einem Hotel in Weimar pro Person und Nacht eine kleine Gebühr (1,00 Euro pro Person und Nacht) als sogenannte Kulturförderabgabe an. Schließlich möchte die Stadt Weimar ihre Sehenswürdigkeiten auch noch unseren Enkeln zeigen können.

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