Teneriffa – mit oder ohne Spanisch

Wer an deutsche Auswanderer in Spanien denkt, hat meist Mallorca oder die Ostküste im Sinn. Natürlich ist es wahr, dass gerade auf Mallorca schon viele Ortschaften existieren, in denen die Hälfte der Bewohner Deutsche sind. Doch auch ganz im Westen Spaniens, weit draußen im Atlantik, lassen sich immer mehr Mitteleuropäer dauerhaft nieder. Die Rede ist von den Kanarischen Inseln, Gran Canaria etwa, Lanzarote oder Fuerteventura – vor allem aber Teneriffa.

Dabei findet man auf den Balearen sowohl Rentner als auch jüngere Auswanderer, einfache Menschen, die hier von einem Job als Kellner leben, oder Geschäftsleute, die sich eine der zahlreichen kleineren oder größeren Villen gekauft haben und nun in ihrer ganz persönlichen „Finca Teneriffa“ im ewigen Frühling die Früchte ihres Erfolges genießen. Dabei müssen sie nicht einmal unbedingt viel Spanisch sprechen, um sich hier wohl zu fühlen. Gerade etwa in Puerto de la Cruz, für manchen Deutschen einfach Puerto Cruz, und hier wieder besonders im Stadtteil La Paz, spielen die deutschen Touristen und Einwanderer inzwischen eine so große Rolle, dass man schon mit deutschen Sprachkenntnissen hervorragend zurecht kommt. Dennoch hilft das Erlernen der spanischen Sprache natürlich dabei, sich die neue Heimat ganz und gar zu erschließen – schließlich möchte man sich ja nicht auf Dauer als Fremder fühlen.

Und Teneriffa hat doch so viel mehr zu bieten als nur die kleinen Zentren der deutschen Einwanderung. Vom künstlich aufgeschütteten, weißen Sandstrand im Norden über das gebirgige Landesinnere mit dem höchsten Berg ganz Spaniens bis zu den schwarzen Stränden aus Vulkangestein im Süden gibt es unendlich viel zu entdecken und zu genießen. Langweilig wird es auf Teneriffa so schnell daher niemandem.

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