Sand Sonne Regen und Meer – die Jammerbucht stellt sich vor

Ein Leuchtturm, das Rubjerg Fyr, der den Elementen ausgesetzt mittlerweile zu fast einem Drittel im Sand steht, flaches Wasser, in dem sich die Wolken spiegeln können, genügend Wind zum Drachen steigen lassen. Natur pur bietet der kilometerlange Sandstrand der Bucht und lädt so gerade Familien zum Urlaub im Ferienhaus Dänemark ein.

Der Blick kann weit über Meer und Strand schweifen, die seichte Brandung stellt auch für kleinere Kinder keinerlei Gefahr dar. Beim Rubjerg Knude und vor allem seiner Wanderdüne allerdings sieht das anders aus. Der Berg selbst ist ein Überbleibsel aus der Eiszeit und kann von fast der gesamten Jammerbucht aus als Wegmarke gesehen werden. Im Näherkommen entdeckt man das Rubjerg Fyr, einen im Jahr 1900 in Betrieb genommenen und ursprünglich einmal 72 m hoch gewesenen Leuchtturm.

Schon 1968 allerdings wurde das Fyr weder aufgegeben, weil man der Versandung einfach nicht mehr Herr wurde. Nun steht der Turm mit seinen fast völlig im Sand verschwundenen Nebengebäuden inmitten einer Wanderdüne. Sowohl vom nahe gelegenen Parkplatz aus als auch von verschiedenen anderen Startpunkten wie beispielsweise der Marup Kirke sind Turm und Düne ein lohnendes Wanderziel.

Allerdings sollte man bei windigen Tagen eher ein anderes Ziel aussuchen, es sei denn, man hat eine Taucherbrille dabei. Der Wind bläst an der Nordsee sowieso recht heftig und der Sand auf dem Rubjerg Knude wirbelt leicht auf. Als Alternative stellt sich die Marup Kirke in Lönstrup dar. Auch ihr Erhalt ist bedroht, weil die See die Steilküste abträgt, auf der die mittlerweile fast siebenhundert Jahre alte Kirche steht.

Ähnliche Beiträge...