Natur und Kultur dicht beieinander – Ferien im Bayerischen Wald

Naturfreunde und passionierte Wanderer zieht es immer wieder in die ursprünglichen Landschaften des Bayerischen Waldes. Zahlreiche Wanderwege führen zu vielen interessanten Zielen und lockern die Entdeckungstour mit allerlei kulturell und historisch bedeutsamen Orten und Denkmälern auf. Eine besonders schöne Strecke führt von Zwiesel aus zum Großen Falkenstein. Dabei streift man die alten Glashüttenorte Buchenau und Spiegelhütte, wo die traditionelle Glasbläserkunst beheimatet ist. Der Große Falkenstein ist immerhin 1.315 Meter hoch und stellt durchaus eine Herausforderung in puncto Kondition und Ausdauer dar.

Weniger anstrengende Touren führen in Richtung Südosten nach Frauenau, das „gläserne Herz des Bayerischen Waldes“. Als Bayerischer Wald wird das gesamte große Waldgebiet im Osten des Freistaates Bayern bezeichnet, das teilweise auch Grenzland zum benachbarten Tschechien ist. Besonders in dieser Region trifft man viele bekannte Glashütten an, in denen die für dieses Gebiet typischen Erzeugnisse hergestellt werden. In Schauwerkstätten darf man den Glaskünstlern bei ihrer fragilen und überaus heißen Arbeit sogar über die Schultern schauen. So zum Beispiel auch in Bodenmais. Dieser Ort gelangte bereits durch den Silberbergbau zu einigem Wohlstand, bis nach dem Zweiten Weltkrieg viele Glasbläser aus Böhmen hierher kamen und den Ort mit ihrer Glasherstellung berühmt machten. Interessant ist auch ein Abstecher zum Silberberg, auf den man ganz bequem mit einer Sesselbahn gelangen kann. Eine Sommerrodelbahn, ein Abenteuerspielplatz und der Streichelzoo locken ebenso viele Besucher an wie die herrliche Aussicht, die sich rundherum auf die Umgebung bietet. Auch Asthmatiker wissen die wohltuende Luft im einstigen Silberstollen sehr zu schätzen.

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