Kulturmetropole Lissabon – Bescheidenheit ist eine Zier

Quem não viu Lisboa, não viu coisa boa – Wer Lissabon nicht gesehen hat, der hat nichts Schönes gesehen: So beschrieb der portugiesische Dichter António Nobre Ende des 19. Jahrhunderts die Metropole am Tejo. Seine Begeisterung, die zu einem Teil durch seinen Stolz auf die große Geschichte der Portugiesischen Nation mitbegründet sein dürfte, wird von kulturell interessierten Besuchern Lissabons bis heute geteilt. Die kulturelle Vielfalt, die Lissabon bietet, ist mehr als nur bemerkenswert.

Ob Malerei, Musik, Theater, Architektur oder Literatur: Die Angebote zu kleinen und großen Erlebnissen sind nahezu unvergleichbar. Lissabon steht für Fado und Saudade, für Entdeckung, Internationalität, Geschichte und mehr. Unter Kulturinteressierten waren die Reize der Portugiesischen Hauptstadt schon lange vor dem Erfolg von „Nachtzug nach Lissabon“ bekannt. Und spätestens seit der Expo in Lissabon 1998 hat die Stadt viele internationale Besucher begeistern können. Trotz ihrer vielen Attraktionen unterscheidet eine sehr wohltuende Bescheidenheit und ruhige Kraft Lissabon von den meisten Großstädten Europas. Schöne Bilder – auch Bilder von Portugal mit der Drohne – sind dann eine schöne Erinnerung an einen besonderen Urlaub in Lissabon und in Portugal.

Die Stadt Lissabon prahlt nicht – im Gegensatz zu Rom, Paris, Wien, Prag oder Barcelona und anderen – mit ihren Reizen. Besucher haben die Möglichkeit, hinter jeder Ecke eine meist kleinere Sehenswürdigkeit zu entdecken, die ein sehr anmutiges, warmes Mosaik ergeben. Zu den sehr wohltuenden Impressionen trägt die wunderbar gastfreundliche, unaufdringliche Art vieler Portugiesen bei: Menschen, die Herzlichkeit, Wärme und echtes Interesse ausstrahlen. Ein Votum für Lissabon? Sicherlich, und zugleich ein Votum für kulturelle Entdeckungsreisen fernab von Massentrends und Massenattraktionen.

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