Kanarischen Inseln – eine Inselgruppe der „Glückliche Inseln“

Die Kanarischen Inseln gehören geographisch zu Afrika – sie liegen 100 bis 500 Kilometer westlich von Marokko. Die ganze Region wird auch Makaronesien genannt, die Inselgruppen Makaronesische Inseln. Das ist griechisch und heißt „Gesegnete“ oder „Glückliche Inseln“.

In der Literatur wird diese Inselregion irrtümlich auch manchmal als Makronesien bezeichnet. Zu Makaronesien gehören fünf Inselgruppen, die alle vulkanischen Ursprungs sind: die Azoren, Madeira mit Portos Santo und Ilhas Desertas, Ilhas Selvagens, die Kapverdischen Inseln und schließlich die Kanarischen Inseln. Die Azoren, Madeira und Ilhas Selvagens gehören politisch zu Portugal, die Kapverdischen Inseln sind seit 1975 unabhängig und nur die Kanaren sind politisch eine autonome Gemeinschaft Spaniens. Spanien besteht aus insgesamt 17 solcher autonomen Gemeinschaften, die üblicherweise mehrere Provinzen (bis zu neun) umfassen.

Unter autonomen Gemeinschaften werden staatsrechtlich Zusammenschlüsse von Provinzen und Kommunen verstanden, welche im Rahmen der spanischen Verfassung bestimmte Kompetenzen in Bezug auf die Gesetzgebung und den Vollzug haben, was aber von Gemeinschaft zu Gemeinschaft variieren kann. Die Kanarischen Inseln umfassen sieben Hauptinseln: La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Daneben gibt es noch sechs Nebeninseln: Alegranza, Graciosa, Lobos, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste.

Die geographische Lage macht die Kanaren zu einem attraktiven Reiseziel für Meeres-Urlauber. Hier herrscht ein mediterran-subtropisches Klima und das ganze Jahr über angenehme Temperaturen von etwa 17 Grad im Winter, bis etwa 25 Grad im Sommer. Entsprechend bekam dieser Archipel auch den Beinahmen „Inseln des ewigen Frühlings“. Die ausgeglichenen Temperaturen haben die Kanaren dem gleich bleibend kühlen Kanarenstrom zu verdanken, der ein Teil des Golfstroms ist. Die heißen Luftmassen der nahen Sahara werden die meiste Zeit hindurch von den permanent wehenden Passatwinden abgewehrt. Nur ganz selten herrscht eine Calima, eine Wetterlage, die über den Ostwind trockene und heiße Luft aus der Sahara auf die Inseln bringt.

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