Belgien – mit der Bahn durch das Herz Europas

Belgien ist nicht gerade als Reiseland bekannt. Das liegt nicht daran, dass es niemand kennt – allein der EU wegen dürfte es oft genug im Gespräch sein – es ist wohl eher so, dass man sich nicht vorstellen kann, dass es dort etwas zu sehen gibt. Außerdem sind die Strände verbaut, die Geschichte des Landes ist zu kurz, das Land an sich ist einfach zu klein und Landschaftliche Reize fehlen auch! So oder so ähnlich lauten einige Vorurteile.

Tatsächlich gibt es in Belgien wesentlich mehr zu sehen als in den meisten anderen europäischen Ländern.  Der Staat an sich mag erst seit 1830 bestehen – und niemand kann sagen wie lange noch – aber die Geschichte des Gebietes geht viel weiter zurück. Belgien mag nur einige Kilometer Küste haben – diese sind dafür aber auch entsprechend gepflegt – und auch keine Hochgebirge, aber landschaftlich wartet es dennoch mit einigen Besonderheiten auf: Das letzte Hochmoor auf dem Europäischen Festland in Naturpark Hohes Venn, die Ardennen mit ihren naturbelassenen Flüssen und Wäldern und das Het Zwin, der ehemalige Nordseezubringer von Brügge – um nur einige zu nennen. Brügge indes zähle ich zu den schönsten Städten der Welt. Die mittelalterliche Innenstadt lässt vergessen, dass über 100.000 Menschen dort leben. Auch Antwerpen, Gent, Namur und Liège bereichern die Städtelandschaft Belgiens. Die größten Wahrzeichen letztlich stehen in Brüssel: Das Atomium, Manneken Pis und der Grand Place mit seinem wunderschönen Rathaus. Wenn gleich jenes wunderschöne in Leuven noch mehr verziert ist und so eher einem Kunstobjekt als einem Verwaltungsgebäude gleicht.

Belgien ist leicht und schnell zu erreichen – auch mit der Bahn oder dem Bus – und hat eines der am besten ausgebauten Schienen-Streckennetze Europas. Züge fahren auf allen Strecken mindesten jede Stunde. Das und die allgemein kurzen Strecken zwischen den Zielen  machen selbst ein Individual-Urlaub mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Belgien ohne weiteres möglich. Dazu gibt es zahlreiche spezielle Fahrkarten mit denen man unter Strich kostengünstiger wegkommt als zum Beispiel mit dem Auto. Andere öffentliche Verkehrsmittel und ein sehr gut ausgebautes Fahrradwegnetz ergänzen das Angebot und bieten Zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten für eine Rundreise.

Belgien ist auch sehr Jugendlichen-freundlich.In den meisten Ländern Europas muss man damit rechnen teilweise selbst mit 12 Jahre, spätestens aber mit 18 bei Sehenswürdigkeiten als Erwachsener bezahlen zu müsse. In Belgien gibt es sehr oft noch Rabatt für 19-26jährige – und dabei spielt es keine Rolle ob man studiert, arbeitet oder ein Auszubildender ist (anders als in Deutschland, wo meist nur Studenten Rabatt bekommen)

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