Reise zum schönsten Ende der Welt – Neuseeland

Vor einigen Wochen reiste ich durch Neuseeland. Die Tour führte mich in drei Wochen über 4.500 km bis in den äußersten Süden Neuseelands. An den schönsten Plätzen machten ich Halt und bewunderte die Natur.

Die Bay of Islands liegt im nördlichen Zipfel Neuseelands. Es ist das angesagte Erholungsgebiet für Wanderer, Strandurlauber und Meerestierliebhaber aller Art. Die einen finden genau hier die ertragreichsten Fischgründe, die anderen beobachten Wale und Robben oder suchen den Kontakt zu den Delphinen.

Wenn die Delphine ausreichend gefrühstückt haben, nehmen sich die Älteren Zeit zum „Smalltalk“. Überall hört man die spitzen Pfeiftöne. Die Jungtiere tollen miteinander rum und jagen sich durch die Wellen. Sie springen in die Luft, als würden sie gerade ihre Sportabzeichenprüfung ablegen. Ein Katamaran hat uns zu der Stelle gebracht, wo die Delphine heute erwartet werden. Als wir die ersten Tiere erkennen können, geht es mit Flossen, Brille und Schnorchel ins Wasser. Nach kurzer Zeit kommen sie auch schon näher. Als hätten sie auf uns gewartet, schwimmen sie in kleinen Gruppen daher.

Wir freuen uns, denn sie lassen sich längst nicht jeden Tag so lange mit den Menschen ein. Jeder versucht natürlich so nah wie möglich an die eleganten Tiere heranzukommen. Aber die Delphine hier vor Ort sind freilebend, glücklicherweise nicht trainiert oder angefüttert. Sie entscheiden ganz allein, ob und wie lange sie Lust haben, mit uns zu schwimmen. Wir scheinen heute begünstigt zu sein, denn sie tollen über eine Stunde mit uns rum. Scheinbar spielen sie aber Versteck: Zwar sind sie ziemlich nah, aber natürlich selten nah genug. Mit der Weile wird das Schwimmen mit den Flossen an den Beinen eine anstrengende Angelegenheit. Dennoch ist es mir durch die Taucherbrille gelungen, die Delphine viel näher und deutlicher als vom Boot aus zu sehen.

Am nächsten Tag folgte ich der Route gen Süden. Dabei entdeckte ich massig außergewöhnliche Plätze. Nahe Rotorua kann man Geysire und heiße, blubbernde Quellen beobachten. Eine Tagestour entfernt warteten die Vulkane auf meine Aufmerksamkeit. Den größten Reiz aber hat wohl die Südinsel. Eisige Gletscher mit langen dicken blau-schimmernden Eiszungen habe ich vom Helikopter aus bewundert. Da gab es eine Albatrosskolonie, Fjordlandschaften, wilde Flüsse für Safaris und massig Schafweiden. Neuseeland bewies sich in jeder Hinsicht als echtes Naturparadies. Die Reise war nicht ganz billig, aber ich habe noch nicht einen Cent bereut. Hotelopia hat übrigens viele gute Neuseeland Hotels

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