Die grosse Bedeutung des Sports in Australien

Kein Volk ist so sportverrückt wie die Australier. An Sportarten wird so ziemlich alles betrieben, was es gibt. Eigentlich ist auch der Begriff „sportverrückt“ noch untertrieben, denn die Begeisterung, die manche Sportart im Lande auslöst, grenzt schon fast an Hysterie. Jockeys, Schwimmer, Mannschaftssportler sind hier weitaus bekannter als Schriftsteller oder Schauspieler. Australiens Berufssportler verdienen viel Geld und werden mit fast fanatischer Hingabe angehimmelt. Sport ist in Australien Gesprächsthema Nummer Eins bei Familienfesten und im Stammpub um die Ecke.

Besonders deutlich wurde dies weltweit im Jahr 2000 zur Olympiade in Sydney. Nie sah man derart begeisterte Fans und Zuschauer auf den Rängen.  Aber nicht nur der passive Sportkonsum wird praktiziert, die herrlichen Sommer und die milden Winter haben das ganze Volk zu Frischluftfanatikern gemacht, die jede freie Minute draußen verbringen. Und wenn man sich nicht gerade beim Grillen trifft, betreibt man irgendeine Sportart. In Australien gibt es 30.000 örtliche Sportvereine, die meist einem der über hundert nationalen Sportverbände angeschlossen sind. Darin sind rund 6,5 Millionen Mitglieder, bei einer Gesamtbevölkerung von 18 Millionen immerhin mehr als ein Drittel.  Über Hotelopia buchen Sie übrigens in Australien Hotel Zimmer für Australien Hotels…

Deutschland kann hierbei nicht mithalten, obwohl es über viermal so viele Einwohner hat. Während Sport in Australien eine Selbstverständlichkeit ist, gilt er in Deutschland als ein mögliches Hobby neben Modelleisenbahn, Skat oder Philatelie. Dabei macht Menschen nichts attraktiver als ein sportlicher Körper. Turner und Schwimmer haben es leichter bei der Partnersuche als Couch Potatoes. In Deutschland sind die Turnvereine viel kleiner als die Sport Clubs in Australien. Und dennoch leisten Sportclubs wie der etwa 1.000 Mitglieder zählende Turnverein Kalbach 1890 e.V. ganz hervorragende Jugendarbeit. Und eins ist klar: Eine  Partnervermittlung werden drahtige, attraktive Turner niemals brauchen. Die Australier wissen das besser als die Deutschen.

Daniel Matejka

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