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Mit dem Rucksack durch Westafrika

20 Januar 2008

Dieses ist meine zweite Reise durch Westafrika. Afrika fängt für mich erst südlich der Sahara an - Schwarzafrika. Für den Westen spricht neben abwechslungsreichen Landschaften auch eine
französisch beeinflusste Küche und die einzigartige Musik, vielleicht die beste Afrikas.

Foto-Reisebericht Mali und GuineaVon Dakar fahren wir in zwei Etappen mit dem Buschtaxi über die Grenze nach Mali. Um nicht noch einen weiteren Tag auf den Zug zu warten, nehmen wir von Kayes den Bus. Nach einer abenteurlichen Übernachtung in Diangounté-Kamara geht es weiter nach Bamako. Hier besorgen wir uns bereits das Visum für Guinea. Leider haben wir nur eine Nacht und einen halben Tag in Segou, dann geht es weiter nach Djenné zum Montagsmarkt. Hier ist wirklich was los, und Djenné ist auch ohne Markt http://howloseweightquick.org/
wirklich sehenswert. Wir bleiben noch einen weiteren Tag und unternehmen einen Ausflug zu zwei benachbarten Dörfern. Nun wird es Zeit ins Dogonland weiterzureisen. Auf dem Weg dorthin lernen wir unseren sympathischen und sehr erfahrenen Guide kennen. Unsere viertägige Trekkingtour durch das märchenhafte Dogonland ist ein Traum. Es ist nicht so touristisch wie alle gesagt haben, das liegt sicher auch an userer Route (auf der Website gibt es eine Karte dazu). Jeden Tag gibt es hunderte von genialen Fotomotiven. Es ist faszinierend, in die Lebenswelt der Dogon einzutauchen, auch wenn wir trotz vieler Erklärungen nur sehr wenig davon wirklich begreifen können. Danach verlassen wir die Falaise und fahren über Hombori weiter durch die Wüste bis Timbuktu. Oder bis kurz davor, wir verpassen nämlich die letzte Fähre über den Niger. Eine kalte Nacht im Beduinenzelt erwartet uns. Wir verbringen zwei Tage in Timbuktu, der Stadt, an der schon so viele Entdecker gescheitert sind. Heute ist es eigentlich ein unbedeutendes Wüstennest, aber die Legende lebt…

Auch der Rückweg ist wegen des bevorstehenden Tabaski Festes nicht ganz einfach. Wir findeMädchen in Djennén doch noch eine Pinasse den Niger rauf bis Mopti, aber die wird zwei Tage auf einer kleinen Insel festmachen, wo der Kapitän mit seiner Familie und uns das Tabaski-Fest feiert. Im Mini-Dorf werden dazu sieben Ziegen geschlachtet. Nach vier Tagen auf dem Boot ist es dann wirklich genug. Von Mopti nehmen wir den Bus zurück nach Bamako. Beim zweiten Besuch gefällt uns die Stadt jetzt richtig gut. Ein Buschtaxi bringt uns über die Grenze nach Guinea bis Kankan. Wir erfahren zufällig vom bevorstehenden Generalstreik, Präsident Conté soll gestürzt werden. Das könnte unsere Zeitplanung empfindlich treffen. Nach ein paar Tagen im grünen Fouta Djalon Gebirge erreichen wir mit dem letzten Minibus Maliville, bevor der Streik beginnt und nichts mehr fährt. Von hier oben aus ist es ein Tagesmarsch durch traumhafte Landschaft bis über die Grenze in den Senegal. Ziemlich erschöpft kommen wir abends im Campement in Djindefelo an. Über Kedougou (nett) und Kaolack fahren wir weiter nach Toubab Diallo, wo wir die restlichen zwei Tage am Meer relaxen, bevor es wieder nach Dakar zurückgeht.

Auf der Website gibt es neben dem Tagebuch und der Fotogalerie auch viele aktuelle Infos zur Reiseplanung in Mali.

http://www.afrika-reiseberichte.de


Eingestellt von asiaphoto in Kategorie Afrika, Individualtourismus, Reiseberichte und Bilder, Reisevorbereitung und Magazine
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